Unser lang ersehnter Urlaub nach Thailand liegt nun schon wieder fast zwei Wochen zurück. Eigentlich hatte ich mir ganz fest vorgenommen, euch auch aus dem Urlaub zu berichten, doch was soll ich sagen… Hinter uns liegt mit Abstand der schönste Urlaub, den ich je hatte und ich habe jede Sekunde mit Martin und den Zwergen genossen. Und der ein oder andere hat ja sicherlich schon Bilder auf Instagram oder WeChat gesehen!? (Um gleich noch mal Werbung für Insta zu machen 😉 Dort schaffe ich es einfach schneller, euch auf dem Laufenden zu halten….)
Nach einem ausgiebigen Geburtstags-Frühstück – mit zur Abwechslung mal nicht selbst gebackenem Kuchen – ging es mittags auch schon los. Unsere große Maus war schon die gesamte Woche vorher so aufgeregt und voller Vorfreude und hat fast ganz alleine ihren pinken Koffer gepackt. Ach ja, wie die Zeit vergeht! Das mit dem Koffer-packen ist eine prima Übung zum Zählen und hat wirklich schon ganz prima geklappt. Ich habe ihr nur erzählt, für wie viele Tage sie sich Sachen zurechtlegen soll und an was sie alles denken muss. Das hat mich mal wieder an den Tipp einer anderen Mutti, die ich damals in Leutenberg kennengelernt habe, erinnert: „Man muss seinen Kindern auch mal etwas zutrauen…!“ Damals war ich noch völlig neu im Mami-Geschäft und ganz begeistert, wie prima das andere Kind sich schon alleine das Brot mit echtem Besteck schmiert. Das wäre damals für mich unmöglich gewesen. Aber wie recht sie doch damit hatte… Und mit dem zweiten Zwerg ist man dann ohnehin noch viel gelassener!
Auch mein kleiner Mann war ganz aufgeregt. Denn wenn es nach ihm geht, dann könnten wir jeden Tag mit dem Flugzeug fliegen. Wobei er dieses Mal schon leicht entsetzt von unserem kleinen Urlaubsflieger war. Völlig verzweifelt hat er nach dem Monitor gesucht. Tablett hoch, Tablett runter – hmmm, schon komisch, gar kein Fernseher da!!! Das war wirklich niedlich und hat mal wieder gezeigt, dass sich unserer Expat-Zwerge sehr gut an die Viel-Fliegerei gewöhnt haben… Und den fünf Stunden Flug haben wir auch so problemlos gemeistert. Mama und Papa haben erst einmal mit einem chinesischen Bier angestoßen und danach hat Martin ganz altmodisch mit den Zwergen XXO auf dem Papier gespielt. Am Ende haben wir die beiden aber dann dennoch ein bisschen Netflix auf dem Laptop schauen lassen. (Den ich eigentlich nur hochmotiviert dabei hatte, um euch auf dem Laufenden zu halten…) Das mit Netflix ist übrigens gar nicht so schlecht für lange Reisen, weil man such die Filme und Serien für eine gewisse Zeit herunterladen kann. Somit funktioniert’s im Flieger dann auch ohne Internet!
Wir haben uns übrigens bewusst für Phuket entschieden, weil alle anderen (Strand-)Ziele in Thailand mit Umsteigen gewesen wären. Und einmal Sicherheitskontrolle mit zwei kleinen Zwergen ist wirklich mehr als genug! Die ganz Technik auspacken, sich nebenbei noch halb ausziehen, den Kinderwagen zusammenklappen, die Reiseunterlagen bereit halten und ganz nebenbei auch noch aufpassen, dass die Zwerge nicht weglaufen oder mit dem Sicherheitsgerät spielen. Und das ganze am Besten noch parallel und zügig! Ich frage mich gerade, wie ich das im Sommer eigentlich alleine geschafft habe 😉 Aber ich muss sagen, dass immer alle sehr hilfreich sind und mein kleiner blonder Mann hier in Asien ohnehin eine Sonderstellung einnimmt und von allen Seiten bewundert wird.

Nach einer weiteren Stunde Fahrt vom Flughafen zum Hotel, waren wir dann endgültig im Paradies angekommen. Das lange Recherchieren nach einer Unterkunft hatte sich zum Glück gelohnt und wir waren einfach nur begeistert.
Unser Strand-Apartment mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnzimmer war im modernen Thai-Stil und hatte einen wunderbaren Blick von unserer Terasse auf das Meer. Die Lage war wirklich praktisch, denn so konnten die Kids schon früh vor dem Frühstück im Meer schwimmen gehen…

Auch der Blick vom Restaurant beim Frühstück war einfach schön und so konnten wir jeden morgen in sechs tolle Urlaubstage starten, von denen ich euch in weiteren Beiträgen berichten werde!
Wir haben für uns bei diesem Urlaub jedenfalls gemerkt, dass diese Übernachtungs-Variante für uns als Familie besser geeignet ist als die großen Familien-Hotels mit allem drum und dran. Bei unserem letzten Mallorca-Urlaub waren wir genau in so einem Familien-Hotel (was wirklich schön war), aber man hatte mit den vielen anderen Kindern eben auch sehr viel Ablenkung und immer das Gefühl, in einem überfüllten Ikea-Restaurant in der Spiele-Ecke zu sitzen… Zwar hatten wir dadurch auch keinen Kids-Club, aber Martin hat die seltene Zeit mit den beiden sehr genossen. Und viel mehr als planschen und Muscheln sammeln brauchen die Kleinen ohnehin nicht, um beschäftigt zu sein…
Falls ihr auch mal in Phuket urlauben wollt, können wir das Kamala-Beach-Estate jedenfalls wärmstens empfehlen.
Kamala hat genau die richtige Größe für Familien. Es gibt eine Auswahl an Restaurants und Geschäften, aber man ist auch nicht direkt am „Ballermann“ wie beispielsweise am beliebten Patong Beach. Aber für alle, die auf Party und Nachtleben aus sind, können wir Letzteres empfehlen 😉
Soo, das soll es für’s Erste gewesen sein. Weitere Berichte folgen dann in Kürze 😉 Denn die Eingewöhnung von meinem kleinen Mann läuft prima und ich habe endlich wieder „mummytime“ 🙂 Nun muss ich mich erst einmal für das Elterngespräch im Kindergarten fertig machen. Ich bin schon gespannt, was die Erzieherin über unsere große Maus zu berichten hat. Eigentlich habe ich keine Lust auf eine weitere Taxifahrt heute, denn die Luft ist mal wieder mega-schlecht und genau dann reißen die Taxi-Fahrer die Fenster besonders gerne auf 😉
Das klingt nach einem ganz tollen Urlaub. Wunderschöner Blogeintrag. Liebe Grüße nach Shanghai.
LikeLike